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Johanniskrautöl – Rotöl (Hypericum perforatum)

Hierfür werden beim „echten“ Rotöl nur die fast geöffneten Blütenknospen verwendet und in ein Baisiöl – meist Olivenöl – für 4-6 Wochen eingelegt(Mazeration). Die Haltbarkeit beträgt ca. 1-2 Jahre bei kühler Lagerung im Dunkeln in Braunglas.

 

Das Rotöl hat einen krautig-aromatischen Duft und eine dunkelrote Farbe. Eigenschaften wie mehrdurchblutend, wundheilend, entzündungshemmend, muskelentspannend und schmerzlindernd, werden ihm zugesprochen.

 

! Achtung ! : der rote Farbstoff Hypericin kann eine verstärkte Lichtempfindlichkeit (erhöhte Fotosensibilität) verursachen, deshalb empfiehlt es sich, nach einer Rotölanwendung kein Sonnenbad zu nehmen bzw. sich starker Sonneneinstrahlung über längere Zeit auszusetzen !

 

Anwendung findet das Rotöl in den Bereichen Wunden, Verbrennungen, rheumatische Beschwerden, Muskelkater, Hexenschuß, Schmerzzustände, Verstauchungen.

 

Die Anwendung des Rotöls kann entscheidend zum Heilerfolg beitragen und ergänzt durch seinen synergistischen Effekt ätherische Öle in ihrer Wirkung.

 

Das ätherische Johanniskrautöl ist nicht zu verwechseln mit dem o.g. Mazerat. Der ätherische Variante wird eine stark stimmungsaufhellende, leicht blutdrucksenkende, antiallergische und eine leicht immunsystemstimulierende Wirkung zugeschrieben, jedoch keine Steigerung der Lichtempfindlichkeit der Haut.